Willkommen auf der Internetseite des Vereins Zukunft im Elsental

Wer wir sind

Thyra und Edgar Boehm gründeten gemeinsam mit ihrer Familie Ende der 60iger Jahre des letzten Jahrhunderts auf ihrem Privatgrundstück die Jugendfarm Elsental. Sie waren damit zugleich die Initiatoren der Jugendfarmbewegung in Deutschland.Die Erbengemeinschaft von Thyra und Edgar Boehm, verwirklicht mit der Gründung des Vereins Zukunft im Elsental e.V. die Intension der Gründer, das Grundstück im Elsental auch in Zukunft für eine Aufgabe im Sinne der Jugendfarmpädagogik für Kinder mit und ohne Behinderung zur Verfügung zu stellen und den Charakter des Geländes als naturnahen, ursprünglichen Lebensraum für das kindliche Spiel zu bewahren.

Der Satzungszweck des Vereins wird unter Berücksichtigung des anthroposophischen Menschenbildes umgesetzt.
Durch interne und öffentliche Fortbildungen, Seminare und Kurse wird die pädagogische, heilpädagogische und therapeutische Arbeit im Elsental begleitet und gefördert.

Die Ergebnisse der Arbeit im Elsental werden durch Broschüren und andere Veröffentlichungen sowie einem Internetportal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Wir freuen uns über Ihre Spende!
Zukunft im Elsental e.V.

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Wie alles begann – eine lange Geschichte

Als Thyra und Edgar Boehm 1957 aus Namibia kamen, fanden sie durch wunderbare Fügung im Elsental für sich und ihre Familie eine Heimat. Zu Beginn war alles sehr improvisiert. Das Wohnhaus war bereits vermietet und es gab noch den umgebauten Schafstall. Hier gab es winzige Stübchen unter dem Dach, Küche und Bad hatten Kohleherde. Das Elterschlafzimmer war zugleich Wohn – und Essraum für die sechsköpfige Familie. Hier wurden auch drei weitere Kinder geboren.

Gäste waren immer willkommen und kamen gerne. Das kleine Häuschen war durchzogen von unkonventioneller Herzlichkeit, die für viele Menschen prägend war.

Die Waldorfschule in Stuttgart für die großen Kinder war ein weiterer wichtiger Baustein ebenso, wie die anthroposophosche Lesearbeit.


Inzwischen konnte Thyra das Grundstück kaufen und die ersten Pferde wurden eingestellt.

Ihre großen und kleinen Kinder wurden begeisterte Reiter. Stall, Tiere, Garten, miteinander leben, Freunde daran teilhaben lassen, all das gehörten zum Alltag im Elsental.

Thyra war begistert von den ersten Isländern, die importiert wurden und von der damals neuen Idee der Robustpferdehaltung. Es gab freundschaftliche Kontakte zu der Kinderbuchautorin Lise Gast, die ebenfalls 5 Kinder hatte und begeisterte Islandpferdehalterin war. Die beiden Frauen verstanden sich gut und verhaldenlten in ungewöhnlicher Weise über einen Pferdekauf: "nein, so viel können Sie doch gar nicht bezahlen" – "aber sie benötigen auch ihr Geld mit so vielen Kindern........." Unter solchen Verhandlungen, der einem Wettstreit der Rittlichkeit alle Ehren machte kam Gunna – eines der ersten Farmpferde ins Elsental.


Thyra sagte später: "So wie die Biene die Blume findet, so finden Kinder Pferde." Für Thyra waren Tiere, insbesondere Pferde und das Aufwachsen in der Natur ein Kinderrecht und so etwas wie eine naturgegebene Notwendigkeit.

Aus diesen Impulsen entstand in den 60iger Jahre ein Jugendfarmbetrieb aus der Familie.

Nach dem tragischen Unfalltod der knapp 15 jährigen Iduna wollte Thyra alle Pferde abschaffen. Doch gerade jetzt kamen viele Kinder aus der Nachbarschaft und weiteren Umgebung. Es wurden keine Kinder weggeschickt und Thyra und Edgar nahmen diese Herausforderung gemeinsam an indem sie diesem Geschehen einen Rahmen in der Form des ersten Jugendfarmvereins Deutschlands gaben.



Im Elsental 3
70569 Stuttgart
www.zukunft-im-elsental.de
IBAN DE 27 430 60967 70 32 48 52 00









Impressum/Datemschutzerklärung

Vereinssatzung

Tätigkeitsbericht bis Oktober 2016

Tätigkeitsbericht bis Juli 2017

Link zur Jugendfarm Elsental e.V.

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