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Zukunft
im Elsental e.V.

Der Verein Zukunft im Elsental e.V. wurde 2013 gegründet, um das Vermächtnis von Thyra und Edgar Boehm zu bewahren und zugleich in die Zukunft weiterzuführen.

Im Mittelpunkt steht der besondere Geist, aus dem im Elsental die erste Jugendfarm Deutschlands entstanden ist: ein unkonventioneller, mutiger Gründungsimpuls, der Kindern einen naturnahen Lebens- und Erfahrungsraum eröffnet hat. Zugleich sorgt der Verein dafür, dass das Kerngelände der Jugendfarm erhalten bleibt und dem Farmverein für seine Arbeit zur Verfügung steht.

Auf unserer Website findet Ihr Geschichten, Gedanken und Bilder aus der Gründungszeit sowie Veröffentlichungen und Impulse, die zeigen, wie diese Ideen weiterwirken und die Zukunft gestalten können.

Das Vermächtnis von Thyra und Edgar Boehm

Thyra und Edgar Boehm gründeten gemeinsam mit ihrer Familie Ende der 1960er Jahre auf ihrem privaten Grundstück die Jugendfarm Elsental. Sie waren damit gleichzeitig die Begründer der Jugendfarmbewegung in Deutschland.
1982 verfassten Thyra und Edgar ein gemeinsames Testament, in dem sie verfügten, dass das Elsental auch nach ihrem Tod als Jugendfarm für Kinder mit und ohne Behinderung zur Verfügung stehen solle.
Edgar starb im Januar 1984, Thyra im Dezember 2011. Die fünf Geschwister nahmen das Erbe auf sich, verzichteten auf Grundstück und Haus und erklärten sich bereit, eine geeignete Rechtsform zu finden, die dem Wunsch Thyras und Edgars am nächsten käme.

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Gründung des Vereins Zukunft im Elsental e.V.

  

Im Januar 2013 wurde der Verein Zukunft im Elsental e.V. gegründet und als gemeinnützig anerkannt. Mit der Gründung des Vereins hat die Erbengemeinschaft auf ihr persönliches Erbe verzichtet und das Grundstück dem Verein übertragen. Der Verein Zukunft im Elsental e.V. trägt dafür Sorge, dass die Intention der Gründer auch in Zukunft verwirklicht bleibt und das Grundstück im Elsental weiterhin im Sinne der Jugendfarmpädagogik für Kinder mit und ohne Behinderung zur Verfügung steht. Das Gelände soll als naturnaher, ursprünglicher Lebensraum für das kindliche Spiel bewahrt werden.

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Der Satzungszweck des Vereins wird unter Berücksichtigung des anthroposophischen Menschenbildes umgesetzt. Durch interne, sowie öffentliche Fortbildungen, Seminare und Kurse wird die pädagogische, heilpädagogische und therapeutische Arbeit im Elsental begleitet und gefördert. Die Ergebnisse der Jugendfarmarbeit im Elsental werden der Öffentlichkeit durch Broschüren, Veröffentlichungen und auf der Website www.jugendfarmelsental.de zugänglich gemacht.

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Die Gründungsmitglieder des Vereins ist die Erbengemeinschaft mit: Inger Hermann, Hilke Mayntz, Kersti Grimm, Christoph Boehm, Stefan Martin Boehm, sowie Sabine Boehm und Elke Theißinger. Die Anzahl der Mitglieder ist auf zwölf begrenzt. Der Vorstand setzt sich zusammen aus: Christoph Boehm, Sabine Boehm und Elke Theißinger.

Entstehungsgeschichte

Die erste Jugendfarm Deutschlands begann sich durch Thyra und Edgar Boehm seit 1962 im Elsental zu entwickeln. Mit Ponys hinterm Haus für die eigene Familie fing alles an. Und „wie Bienen die Blumen, so finden Kinder Tiere“ (Thyra Boehm).

1969 strömten bis zu 300 Kinder wöchentlich aus der ganzen Umgebung ins Elsental zum Spielen, Mithelfen und Reiten, und nachdem keines weggeschickt wurde, entwickelte sich daraus nach und nach ein offenes Betreuungsangebot.

Im privaten Rahmen konnte das nicht weitergeführt werden. Nach einigem Zögern wurde ein Verein gegründet. Dieser Verein gab dem Geschehen im Elsental Rahmen und Namen.

1972 wurde im Elsental auf lnitiative von Thyra und Edgar Boehm hin der Bund der Jugendfarmen gegründet, mit der Intention, ein geistiges und kommunikatives Zentrum sowie eine Anlaufstelle für die neue Bewegung zu schaffen und bei der Gründung weiterer Jugendfarmen in Stuttgart und ganz Deutschland zu helfen. So hat die Jugendfarmbewegung in Deutschland ihren Ausgangspunkt im Elsental genommen und sich von da aus weiterentwickelt.

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Charakteristisch für den unkonventionelle Schwung, der die Arbeit durchwehte ist der Slogan:

  

"Schmutzig aber glücklich auf der Jugendfarm! Jede schmutzige Hose spart uns ne Neurose."

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Die Familie Boehm stand der Anthroposophie Rudolf Steiners nahe.Es wurde jedoch nie der Versuch unternommen eine anthroposophische Einrichtung zu begrűnden. Vielmehr ist die Zeit der Entstehung der Farm von einer sehr individuellen und unkonventionellen Lebenseinstellung geprägt. Die Pionierphase im Elsental hat viele Jugendliche und junge Mitarbeiter auf ihrem Lebensweg nachhaltig beeinflusst. Es herrschte Aufbruchstimmung. Es wurde viel improvisiert, es wurde ausprobiert und es bildete sich das heraus, was wir heute als Stil, Atmosphäre und Grundgepräge der Arbeit der Jugendfarm Elsental kennen: 

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„Herzlich Willkommen!“

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Thyra leitete die Farm im Elsental bis 1986. Durch ihr Handeln entstand das, was wir heute Farmpädagogik nennen.

Edgar Boehm engagierte sich bis zu seinem Tod im Jahre 1984 als 1. Vorsitzender des Bundes der Jugendfarmen für die Ausbreitung der Idee Jugendfarm in ganz Deutschland.

Sein Verdienst ist es, dass die Jugendfarmbewegung 1969 sich ausbreiten konnte, die Idee bekannt wurde und die Arbeit einen finanziellen und rechtlichen Rahmen bekam.

Die wesentlichen der ursprünglichen Leitgedanken sind noch heute Grundmotive aller Jugendfarmen:

Offenheit, Kostenfreiheit, Schaffung von Freiräumen, Ermöglichen von Primärerfahrungen.

In den ersten 10 Jahren wurde viel Öffentlichkeitsarbeit geleistet und neuen Plätzen Gründungshilfen gegeben. Oft waren es Gespräche am Küchentisch und im Wohnzimmer, die Menschen inspirierten, einen eigenen Platz zu gründen. Es war jedoch nicht die Zeit der Konzeptionsentwicklung. Das Ereignis Jugendfarm wurde einfach gelebt. Die Notwendigkeiten rund um die Tiere und Kinder bestimmten das Handeln und Schaffen, es gab keine geregelten Arbeitszeiten. Man arbeitete, solange es Arbeit gab – und die geht in solchen Zeiten nie aus.

Aufgaben des Vereins

Unterstützen Sie uns!

Mit Ihren Spenden unterstützen wir die Arbeit der Jugendfarm Elsental
insbesondere im Bereich Heilpädagogik und Inklusion.

Wir freuen uns über Ihre Spende!

Zukunft im Elsental e.V.
Im Elsental 3
70569 Stuttgart
www.zukunft-im-elsental.de
IBAN: DE 27 430 60967 70 32 48 52 00

Unterlagen zum Heilpädagogischen Reiten:

Farmpädagogik

Bereits entstandene Arbeiten zum Download

Veröffentlichungen

Broschüren im Laufe der Jahre

Farmlieder

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